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  • AutorenbildPattiundJonas

08.09.22 - 21.10.22 Erschließung, Bodengutachten und Bauantrag

In den letzten Wochen ist einiges passiert. Da das alles irgendwie zusammenhängt, fassen wir das Wichtigste in diesem Beitrag zusammen.

08.09.22

Heute haben wir eine Mail von der Gemeinde bekommen. Das Baugebiet ist fertig erschlossen und die Grenzsteine werden in den kommenden Wochen gesetzt. Das beauftragte Tiefbauunternehmen beendet noch die letzten Aufräumarbeiten und dann können wir endlich ein Bodengutachten in Auftrag geben. Außerdem kann nun endlich der Bauantrag gestellt werden. Juhu 🤩🎉


12.09.22

Heute haben wir eine Mail mit den Straßenhöhenplänen bekommen. Diese zeigen an, auf welcher Höhe die Straße und die Kanalschächte liegen. Außerdem sind bereits geplante Park- und Grünflächen eingezeichnet. Für unser Grundstück ist interessant zu wissen, dass auf unserer Seite der Fußweg entstehen wird. Gegenüber von unserem Grundstück werden zwei Parkbuchten entstehen. Weiteres ist bisher noch nicht erkennbar. Die Pläne haben wir an böSteinhaus geschickt.


14.09 und 19.09.22

So langsam müssen wir uns um ein Bodengutachten kümmern. Wir wissen zwar noch nicht, wann die Grenzsteine gesetzt sind (es hieß ja "kommende Wochen"), aber wir wollten uns zumindest schon einmal Preise einholen und erfragen, wie viel Zeit zwischen der Beauftragung und dem Ergebnis vergehen wird. In den letzten Tagen haben wir uns mögliche Ingenieure herausgesucht, die wir anschreiben wollen. Am 14.09. haben wir dann insgesamt drei Verschiedene angeschrieben:

  1. den vorgeschlagenen Ingenieur von böSteinhaus

  2. den Ingenieur, der von der Gemeinde für die Bodengutachten der Straßen beauftragt wurde

  3. einen Ingenieur aus Hildesheim, quasi einen komplett Unabhängigen

Der Hildesheimer Anbieter meldete sich direkt bei uns zurück und teilte uns mit, dass er keine Gutachten mehr erstellt. Gleichzeitig nannte er uns aber eine alternative Adresse aus Hildesheim. Also haben wir diesen Ingenieur angeschrieben.

In der Zwischenzeit haben sich die beiden Anderen bei uns gemeldet. Der Gutachter der Gemeinde hat eine ausführliche Aufzählung seiner Kostenpunkte geschickt und wir wären gesamt bei 1300 Euro netto angekommen. Der Ingenieur von böStein schickte uns nur eine Antwortmail mit der Info, dass das Gutachten 850€ netto kostet. Der Hammer war aber das dritte Angebot aus Hildesheim. Dieses Gutachten sollte für gleiche Leistung Sage und Schreibe 2200€ netto kosten. Für uns war es überhaupt nicht klar, wie so ein extrem großer Unterschied entstehen kann. Auch nachdem wir nochmal mit böStein telefoniert haben und die drei Angebote gemeinsam verglichen haben, war kein deutlicher Unterschied ersichtlich. Wir können also euch nur raten: Vergleichen, vergleichen, vergleichen! Das kann finanziell einen riesigen Unterschied machen.

Am 19.09. habe ich dann bei dem Ingenieur von böStein angerufen und habe mit ihm abgesprochen, was er noch von uns braucht und welche Leistungen wir von ihm in Anspruch nehmen möchten. Wir haben abgesprochen, dass wir uns bei ihm melden, sobald es losgehen kann.



20.09.22

Heute gab es wieder eine Post von böSteinhaus. Unsere Sachbearbeiterin hat uns die Bauantragszeichnung als Vorabzug zugeschickt. Auf dieser sieht man zum Einen die Einteilung der bebauten Fläche auf dem Grundstück (Lageplan) und zum Anderen gibt es alle Zeichnungen und den Querschnitt des Hauses. In diesen Zeichnungen sind dann auch alle Informationen zu den Wasseranschlüssen, Entlüftungen, Rettungswegen bzw. elektrischen Rollläden und zu den Maßen.

Unsere Aufgabe war es, diese Zeichnungen zu kontrollieren und bei Bedarf noch Fehler anzumerken oder Nachfragen zu stellen. Tatsächlich sind uns ein paar Unstimmigkeiten aufgefallen und wir hatten ein paar offene Fragen, die wir am nächsten Tag am Telefon besprochen haben. Nun kann der Bauantrag fertig gemacht und zum Unterschreiben zu uns geschickt werden.


30.09. - 04.10.22

Endlich ist er da! Der Bauantrag!! Heute hatten wir diesen riesigen Meilenstein in unserem Briefkasten. 4 Exemplare des Bauantrags haben wir erhalten: Einen für unsere Unterlagen und drei für das Bauamt. Es ist üblich, dass das Bauamt drei Ausfertigungen bekommt. Unsere Aufgabe war es nun, den Bauauftrag überall zu unterschreiben und ihn schnellstmöglich zur Post zu bringen. Am Wochenende haben wir alles gemütlich unterschrieben. Da am 03.10 Tag der deutschen Einheit war und alles geschlossen hatte, bin ich gleich am Dienstag, 04.10.22 los und habe die Dokumente zur Post gebracht. Jetzt heißt es warten und bangen! In einem späteren Beitrag mehr dazu.


19.10.22

So langsam werde ich nervös... So hieß es doch in der Mail von der Gemeinde, dass die Grenzsteine in den kommenden Wochen gesetzt werden und es anschließend losgehen kann, da die Grundstücke dann frei gegeben werden. Außerdem wurde bisher immer betont, dass die Grenzsteine, sofern sie gesetzt sind, unbedingt geschützt werden müssen, da sie bei Beschädigung nicht ersetzt werden. Aber bis heute gab es keine Mitteilung der Gemeinde, ob die Grenzsteine nun endlich gesetzt wurden. Also nahm ich das Telefon zur Hand und fragte in der Gemeinde nach. Die Mitarbeiterin der Gemeinde war über meine Frage ganz erstaunt, da für sie klar war, dass die Grenzsteine schon seit Wochen gesetzt sind. Naja, doof gelaufen 🙄 Ich rief also schnell bei unserem Ingenieur an und sagte ihm bescheid, dass er nun unser Bodengutachten erstellen kann. Er meinte, es kann voraussichtlich 6 Wochen dauern. Hoffentlich geht es schneller.

P.S. scheinbar war ich nicht die Einzige, der das unklar war, denn am 25.10. kam dann eine Mail der Gemeinde mit der Information an alle, dass die Grenzsteine jetzt gesetzt sind 🙈


21.10.22

Nachdem die Grenzsteine gesetzt waren, wollten wir mal wieder bei unserem Grundstück vorbeischauen und da wir sowieso die Familie besuchen wollten, passte es heute ganz gut.

Zu unserer großen Überraschung fanden wir nicht nur die Grenzsteine vor. Auf der linken Randseite unseres Grundstücks ragt ein Rohr aus dem Boden, in dem die Kabel für eine Straßenlaterne liegen. Auf der rechten Seite steht direkt am Ende unseres Grundstücks ein fest installierter Stromkosten. Die Laterne hat ja gewisse Vorteile später. Schließlich ist die Einfahrt des Grundstücks stets beleuchtet. Der Stromkasten auf der anderen Seite hat mich aber insofern geärgert, dass die Gemeinde das damals anders kommuniziert hat. Damals hieß es, dass wir uns aussuchen können, auf welche Seite wir die Einfahrt machen und dass die Gemeinde sich dann danach richtet und schaut, wo sie Stromkästen, Parkplätze und Grünflächen entsprechend verteilen. Was wäre denn jetzt gewesen, wenn wir unsere Einfahrt nach rechts gesetzt hätten!? Wir können von Glück sprechen, dass unsere Einfahrt links ist. Dass der Kasten irgendwo hin muss, ist mir klar, aber eine Info oder eine klare Ansage zu Beginn wären wünschenswert gewesen. Aber man muss ja sagen: Glück gehabt und so ist und bleibt erstmal alles gut.

Da ist das Ding. Wie man auf dem Bild sieht, ist unser Grundstück mittlerweile grün geworden.

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